Gartner Studie 2014 zu Social Tools


SocialNetworksGartner hat vor kurzem wieder einmal die aktuell verfügbaren Enterprise Social Networks (ESN) untersucht. Es verwundert nicht, dass mit IBM Connections, Microsoft mit Yammer und Jive sich die drei bekanntesten Hersteller im Quadranten oben rechts befinden. Ein interessanter Auszug aus dem Bericht:
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Generation Y – sind die wirklich so anders?


generation_y1Vor ein paar Wochen hat in Zürich die Herbsttagung der schweizerischen Gesellschaft für Organisation SGO stattgefunden. Philipp Riederle hat eine der Keynotes gehalten. Philipp Riederle ist heute 20 Jahre alt und hat vor kurzem ein Buch über die Generation Y veröffentlicht.
Zur Klarheit hier nochmals die Einteilung der Generationen, entnommen aus Wikipedia

  • 1946–1964 „Boomers“
  • 1965–1976 „Generation X“
  • 1977–1998 „Generation Y“
  • 1999–…… „Generation Z“

Philipp Riederle präsentierte aus seiner persönlichen Sicht die typischen Anforderungen der Generation Y an ihr Arbeitsumfeld:

  • Kollaboration, partnerschaftliche Zusammenarbeit / ständiger Wissensaustausch / Verantwortung
  • gelebte Feedback- und Fehlerkultur
  • Autorität durch Substanz, statt Status
  • der Tätigkeit entsprechendes Arbeitsumfeld
  • Integration der “Arbeit” ins “Leben”

Auch im Blog von Hays finden wir Artikel wie Mein Chef und ich – Babyboomer vs. Generation Y. Dort beschreibt die Autorin die typischen Eigenschaften der Generation Y wie folgt:

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Wissensarbeit – drei unterschiedliche Zusammenarbeitsmodelle: Coordination, Collaboration, Cooperation


Collaboration_grafikWenn wir heute Artikel über Enterprise Collaboration lesen oder mit Beratern über dieses Thema sprechen, dann ist fast alles, was im Unternehmen heute stattfindet “Collaboration”. Mit dieser starken Vereinfachung ist es allerdings eher schwierig, sich grundlegend damit zu beschäftigen, wie Wissensarbeit im Unternehmen produktiver gestaltet werden kann. Harold Jarche hat in seinem Blog eine Differenzierung beschrieben, die ich persönlich sehr sinnvoll finde: Coordination, Collaboration, Cooperation:

  • collaboration means ‘working together’. That’s why you see it in market economies. markets are based on quantity and mass.”
  • cooperation means ’sharing’. That’s why you see it in networks. In networks, the nature of the connection is important; it is not simply about quantity and mass …”
  • “…collaboration happens around some kind of plan or structure, while cooperation presumes the freedom of individuals to join and participate. He (Jérôme Delacroix) also says that cooperation, not collaboration, is a driver of creativity.”
Coordination benötigt es vor allem dann, wenn einfache Arbeiten abgestimmt werden müssen, z.B. wer macht was bis wann.

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Die Zukunft der Arbeit (19) – Fragmentierung


exchange-of-ideas-222788_640Im Juni diesen Jahres hatte ich wieder einmal einen Workshop mit Joël Luc Cachelin von der Wissensfabrik arrangiert. Gemeinsam beschäftigt uns das Thema New Work. Aus der ursprünglich gemeinsam erstellten Concept Map haben wir uns dieses Mal mit dem Thema Fragmentierung von Arbeit beschäftigt und intensiv diskutiert, was die Ursachen dafür sind und wie die Auswirkungen auf unsere Arbeitsgesellschaft aussehen.

Wissen muss fliessen


WasserfallAnlässlich des kürzlich stattgefundenen Knowledge Camps der GfWM in Hagen haben die Veranstalter auch ein Videointerview mit Frank Schabel von Hays zum Thema Wissensarbeit/Wissensarbeiter gemacht. Hays hat im Jahr 2013 eine Studie durchgeführt, bei der ich auch als Experte dabei sein durfte. Eine Zusammenfassung über die Studie habe ich damals hier im Blog publiziert.

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Rückblick auf das Knowledge Camp 2014 in Hagen


GKM14_CollageAm 19. und 20. September 2014 fand das Knowledge Camp in Hagen statt. Das Knowledge Camp wird jedes Jahr von der Gesellschaft für Wissensmanagement GfWM in Deutschland organisiert. Der Schwerpunkt in diesem Jahr war das Thema Wissensarbeit. Aus diesem Grund haben mich die Veranstalter angefragt, ob ich nicht bei der Organisation des Camps mitwirken möchte, was ich selbstverständlich sehr gerne tat. Etwa 70 Teilnehmer waren in den zwei Tagen zu den Räumlichkeiten der Fern Uni Hagen gekommen, um sich mit dem Thema Wissensarbeit und natürlich auch Wissensmanagement zu beschäftigen. Auf der Mixxt Community Plattform waren alle Informationen übersichtlich für die Teilnehmer zugänglich. Der Sessionplan zeigt die Vielfalt der Themen.

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Bar Camps


BarCampGruppeBar Camps, auch Unkonferenzen oder Open Space Camps genannt, gewinnen seit einigen Jahren immer mehr Anhänger. Viele Menschen sind enttäuscht von den immer gleichen Powerpoint Präsentationen an den klassischen Konferenzen, die im Giesskannenverfahren versuchen, Erfahrungswissen zu vermitteln. Auch meine eigene Erfahrung aus dem Besuch vieler Konferenzen der letzten Jahre zeigt, dass oft die Gespräche mit anderen Konferenzteilnehmern oder Referenten die interessantesten Erlebnisse sind. Was ist aber nun ein Bar Camp? Das folgende Video auf Youtube erklärt sehr einfach, wie ein Bar Camp funktioniert.

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Agile Breakfast am 29.01.2014 in Bern: Software entwickeln mit Verstand


SwissICTLogoGestern hatte ich auf Einladung der SwissICT das Vergnügen, einen Vortrag im Rahmen des regelmässig stattfindenden Agile Breakfast in Bern zu halten. Es kamen nicht allzuviele Zuhörer, nur etwa 15. Aber die, die da waren, waren die Richtigen. Als ich nach der Diskussion im Anschluss an meinen Vortrag nachfragte, ob die Session etwas gebracht hat, haben sich spontan mehrere Teilnehmer gemeldet und ihre Take-Aways kurz zusammengefasst. Danke für die Diskussion und das Interesse am Thema Wissensarbeit.

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Die Zukunft der Arbeit (18) – Begriffslandkarte über New Work


NewWorkEnde letzten Jahres habe ich mich mit Joël Luc Cachelin von der Wissensfabrik zu einem gemeinsamen Workshop getroffen. Das Ziel war es, eine Landkarte mit Begriffen zum Thema “New Work” zu erarbeiten. Joël hat diese dann als Website mit einer interaktiven Begriffslandkarte umgesetzt, bei der die Beziehungen zwischen den Begriffen sichtbar werden. Beziehungen zwischen Begriffen bedeuten, dass diese sich gegenseitig beeinflussen. Zusätzlich stehen kurze Erklärungen zu jedem Begriff zu Verfügung. Interessant dabei ist, dass drei Begriffe besonders viele Verbindungen haben:

  • Digitalisierung
  • Ökonomisierung
  • Gegenbewegung

Wenn man diese drei Begriffe in einen Zusammenhang der Wirkungen bringen möchte, lässt sich folgende Aussage formulieren:

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Die Zukunft der Arbeit (17) – Trennlinien der zukünftigen Arbeitswelt


TrennlinienStudie2014Vor wenigen Tagen hat die Wissensfabrik wieder eine neue Studie herausgebracht: Trennlinen der zukünftigen Arbeitswelt. Dabei werden acht Aspekte untersucht, die prägend in einer zukünftigen Arbeitswelt sein werden. Interessant ist dabei die Betrachtung dieser Aspekte als Trennlinien, die vielfältig überlagert unsere zukünftige Gesellschaft wie eine Landkarte mit Flüssen in Bevölkerungsgruppen einteilen wird. Viele dieser Trennlinien sind schon heute sichtbar und werden in der Studie weitergedacht und hypothetisch beschrieben. Folgende acht Trennlinien sind in der sehr lesenswerten Studie enthalten:

  1. Anforderungen der Arbeit
  2. Zugang zur Arbeit
  3. Digitalisierung der Arbeit
  4. Sinnstiftung der Arbeit
  5. Sichtbarkeit der Arbeit
  6. Organisationsform der Arbeit
  7. Ertrag der Arbeit
  8. Nationalität der Arbeit

Die hauptsächlichen Treiber dieses Wandels sind die Digitalisierung sowie die Globalisierung.

Wissensarbeit: achten Sie auf den Back-Talk!


PuzzleWithGapRalf Baumann hat in seinem sehr lesenswerten Blog eine Artikelserie über Softwareentwicklung geschrieben. Im Teil 5 In Software-Projekten gibt es viel zu entdecken macht er sich Gedanken über Exploration, also die Durchführung von Experimenten mit dem hauptsächlichen Ziel des Wissenserwerbs. Ein Blick auf die Definitionen zu Wissensarbeit zeigt sofort, dass Wissenserwerb, also Lernen,  sowohl im Bereich des Problemverständnisses als auch im Lösungsbereich ein essentieller Bestandteil von Wissensarbeit und damit auch Softwareentwicklung ist. Wer jetzt vorschnell Lernen in Kurse, Studium oder Schule verbannen will mit dem Argument “bei uns wird gearbeitet und nicht gelernt” verdrängt das Wesen von Wissensarbeit durch sein tayloristisch geprägtes Bild von Arbeit. Dabei ist Wissensarbeit ein iterativer Prozess, bei dem das Team durch die fortwährende Suche nach der passenden Lösung die vorhandenen Wissenslücken Schritt für Schritt schliesst. Auch Alistair Cockburn ist seit einiger Zeit mit genau dieser Message unterwegs und propagiert Softwareentwicklung als Knowledge Acquisition Process. Wie man aus der ersten Grafik schnell erkennen kann, benötigt es bei jedem einigermassen anspruchsvollen Softwareprojekt diese Phase des Wissenserwerbs bevor dann mit jedem Inkrement Business Value geliefert werden kann.

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Trends 2014


Trends2014Jedes mal zum Jahreswechsel erscheinen unzählige Artikel mit den Trends für das kommende Jahr. Auch ich habe wieder einige davon gelesen und gesammelt. Mein Fokus lag dabei besonders auf Technologie und Arbeit im Unternehmen. Wie immer sind die meisten der Trends nicht neu sondern haben sich schon in den vergangenen Jahren mit zunehmender Bedeutung abgezeichnet.

Basierend auf den in den Artikeln genannten Trends möchte ich hier meine persönlichen Favoriten für 2014, die in der Grafik oben schon zusammenfassend dargestellt sind, beschreiben.

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Die Zukunft der Arbeit (16) – Die zunehmende Virtualisierung


chair-75562_640In der immer mehr zunehmenden Informations- und Wissenswirtschaft erleben wir einen zunehmenden Trend hin zur Virtualisierung der Arbeit. Wie sich dieser Trend in drei Stufen vollzogen hat, beschreiben Tammy Johns und Lynda Gratton in einem ausführlichen Artikel, der Anfang November 2013 im Harvard Business Manager erschienen ist. Dabei haben drei Wellen die Wissensarbeit in den vergangenen 30 Jahren grundlegend verändert.

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Einführung von Social Business – wie Wertesphären die Akzeptanz beeinflussen


hockey-89609_640Viele Unternehmen haben in den letzten Jahren ein Enterprise Social Network eingeführt oder sind aktuell gerade dabei, die Einführung zu lancieren. Lang nicht alle dieser Social Business Initiativen zeigen die Resultate, die ursprünglich erwartet wurden. Sebastian Thielke argumentiert in seinem Artikel Wertesphären: Warum nutzen Mitarbeiter Enterprise 2.0 nicht? damit, dass oft die verschiedenen Wertesphären der Mitarbeiter bezogen auf den Nutzen der Tools nicht ausreichend bedacht werden. Der Autor führt hierzu drei unterschiedliche Wertesphären auf:

  • Ich-Sphäre – das Ich der einzelnen Person steht im Vordergrund, was ist mein persönlicher (auch egoistischer) Nutzen?
  • Wir-Sphäre – das Team, die Community, was ist der Nutzen meiner direkten Umgebung?
  • Uns-Sphäre – das Unternehmen, welchen Nutzen hat das gesamte Unternehmen?

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Enterprise-Social-Networks in der Übersicht


system-63768_640Die Website t3n hat eine Zusammenstellung aktueller Enterprise Social Networks (ESN) veröffentlicht. Neben Yammer, sind da auch Stackfield, Chatter oder Swabr genannt. Bei Zühlke nutzen wir seit etwa 3 Jahren Yammer. Wie Yammer bei uns auch mit SharePoint verbunden ist, habe ich vor einiger Zeit hier beschrieben und auch mit Yammer konnten wir eine Success Story veröffentlichen. Interessant wird sein, wie Microsoft zuünftig Yammer in seine Produkte wie z.B. SharePoint, Lync, Exchange und Office integrieren wird.