Skill No. 1: Complex Problem Solving


ProblemSolvingZum World Economic Forum in Davos, das im Januar 2016 stattfand, haben die Veranstalter einen Report über die 10 wichtigsten Skills für Mitarbeiter für 2020 publiziert. Sie befragten dazu mehrere führende globale Unternehmen. Interessant ist auch die Entwicklung von 2015 bis 2020 mit der Veränderung der Prioriäten. Eindrucksvoll ist, dass sowohl für 2015 als auch für 2020 der wichtigste Skill das Lösen von komplexen Problemen ist. Betrachtet man die Entwicklung der Skills auf Platz zwei und drei, stellt man fest, dass beide Skills (Critical Thinking und Creativitiy)  weitere wichtige Fähigkeiten für das Lösen von komplexen Problemen sind.

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2050: Die Zukunft der Arbeit


office-worker-1149557_1280Das Millenium Project, eine Organisation, die sich als weltweit agierender Think Tank versteht, hat eine Delphi-Studie zum Thema Zukunft der Arbeit 2050 durchgeführt. In der Delphi-Studie wurden 298 Experten zu ihrer Einschätzung zur Arbeitswelt 2050 befragt. Das ist selbstverständlich ein sehr langer Zeitraum und daher sind Aussagen, wie genau im Jahre 2050 die Arbeitswelt aussehen wird, eher gewagt. Trotzdem finde ich solche Prognosen wertvoll, da sie aufzeigen, wie Experten die aktuellen Megatrends interpretieren und welche Szenarien sich in der Zukunft abzeichnen könnten. Die aus meiner Sicht wichtigsten zentralen Aussagen sind:

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Kontrolle ist zu gut, Vertrauen ist schneller


trustDer Titel ist etwas verwirrend, oder? Vertrauen hilft schneller und flexibler zusammenzuarbeiten. Egal ob innerhalb eines Unternehmens oder zwischen Kunde und Auftragnehmer. Jede Kontrollinstanz, die ich einsparen kann, da gegenseitiges Vertrauen besteht, hilft schnell, flexibel und ohne überflüssigen Wasserkopf zusammenzuarbeiten. Allerdings müssen sich beide Partner erst einmal das Vertrauen erarbeiten. Und das braucht sicherlich etwas Zeit. Deshalb ist Kontrolle ja nicht grundsätzlich schlecht, aber eben nur so viel, wie unbedingt notwendig.

Der Philosoph Peter Sloterdijk hat es einmal prägnant formuliert:

„Die Gesellschaft der Zukunft ist zum Vertrauen verurteilt.“

Auch im Manifest zur neuen Arbeit, das Microsoft im April 2014 veröffentlicht hat, werden „Strukturen, in denen wir vertrauensvoll, frei und produktiv kommunizieren können“ gefordert. Der Managementberater Reinhard K. Sprenger hat in seinem Buch „Vertrauen führt“ gezeigt, warum Vertrauen die Basis für erfolgreiche Unternehmensführung ist.

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Aufbruch in eine neue Arbeitswelt


XING hat ein E-Book zum Thema New Work herausgebracht. Dieses E-Book liefert mit Beiträgen verschiedener Experten Denkanstösse und Einsichten in die Zukunft der Arbeit. Die Artikel sind meist kurz und prägnant geschrieben und zeigen die Ansichten der einzelnen Autoren. Dabei beleuchten diese folgende Aspekte: Unternehmenskultur, Demokratie im Unternehmen, Führung von morgen, Zeit & Arbeit, Neue Werkzeuge & Methoden und Social Entrepreneurship. Die Beiträge geben einen guten Einblick in die verschiedenen Bereiche von New Work. Besonders gut gefallen haben mir die folgenden Artikel und Zitate:

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Grünbuch Arbeiten 4.0


Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales in Deutschland hat ein schön gemachtes EBook zum Thema Arbeiten 4.0 veröffentlicht. Sie möchten damit einen Blick in die Arbeitswelt von heute und morgen werfen. Dabei möchten die Autoren aufzeigen, welche Trends die Veränderung der Arbeitswelt vorantreiben, was Arbeiten 4.0 wirklich bedeutet, welche zentralen Handlungsfelder sich daraus ergeben sowie die daraus resultierenden Herausforderungen des Sozialstaats diskutieren. Eine empfehlenswerte und gut lesbare Lektüre, die aber auch Eines offenbart: die deutsche Politik ist gar nicht schlecht in der Analyse der Trends und deren Auswirkungen, aber hoffnungslos überfordert in der Umsetzung gezielter Massnahmen. Weiterlesen

Software für Wissensmanagement


Die Berliner Firma Pumacy hat im November 2014 eine sehr schön gemachte Übersicht über Softwaresysteme für Wissensmanagement publiziert. Mit der von Pumacy vorgeschlagenen Klassifikation sowie deren Einsatzkriterien erhält man schon einen recht guten Überblick, wenn es darum geht, sich über Wissensmanagementsysteme Gedanken zu machen. Wenn man noch grundsätzlicher an die Sache herangehen möchte, muss man auch die Art der Arbeit, die vorhandenen Organisationsformen sowie Information- und Zusammenarbeitstypen in Betracht ziehen. Die verschiedenen Arten der Arbeit kann man nach dem Schema vom Fraunhofer Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation einteilen. Als Organisationsformen sehe ich grundsätzlich die beiden Typen Hierarchie sowie Netzwerke. Beide sind in fast allen Unternehmen immer gleichzeitig vorhanden. Wichtig ist allerdings welche der Organisationsformen letztendlich die bedeutenden Entscheidungen für das Unternehmen trifft. Information und Zusammenarbeitsmodelle kann man grundlegend darin unterscheiden, wieviel Struktur man diesen Bereichen vorgibt.

Die folgende Grafik bringt diese drei Dimensionen in Zusammenhang mit der Typisierung von Information und Zusammenarbeit nach Struktur in einen Bezugsrahmen.

Grafik_Software_Wissensmanagement

Kombiniert man nun die Klassifikation von Pumacy mit der Idee der Unterscheidung nach Struktur von Information und Zusammenarbeit, lässt sich eine Dreiteilung der Kategorie von Softwaresystemen für Wissensmanagement ableiten:

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Wie lernen Wissensarbeiter optimal?


Upgrade ThinkingEin bekanntes Zitat von Arie de Geus fasst in einem Satz zusammen, was erfolgreiche wissensbasierte Organisationen heute ausmacht:

 „The ability to learn faster than your competitors may be the only sustainable competitive advantage.“

Ich glaube, das Zitat lässt sich nicht nur auf Organisationen sondern auch auf den einzelnen Wissensarbeiter anwenden. Zu wissen wie man sich als Person schnell und effektiv neues Wissen und Erfahrung aneignet ist in der heutigen Wissensgesellschaft ein entscheidender Faktor um beruflich erfolgreich zu sein. Das Zitat von Ursula Hasler Roumois bestätigt dies:

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Rückblick Community of Practice Tour 2015 in Ludwigsburg


elearningsummit2015Am 1. Oktober 2015 hat die eLearning Summit Tour 2015 in Ludwigsburg Station gemacht. Es war ein interessanter Tag mit vielen Inputs über die aktuellen Lerntrends in Unternehmen. Ich selbst habe auch mit einem Vortrag über informelles Lernen mit anschliessendem Knowledge Café am Nachmittag aktiv teilgenommen.

 

Interessant war für mich, wie gross das Interesse für informelles Lernen in der Zwischenzeit geworden ist.

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Interview mit Thorsten Hübschen über New Work und das Buch Out of Office


Blogger Workshop - Manifest - Microsoft, Unter den Linden.Am 15.07.2015 konnte ich mit Thorsten Hübschen, Co-Autor des Buches „Out of Office“, ein Interview zum Thema „New Work“ führen.

Dr. Thorsten Hübschen, verantwortlich für Produktivität 4.0 mit Office, Yammer und Skype bei Microsoft Deutschland, wurde im August 1974 geboren – exakt acht Monate bevor Bill Gates Microsoft gründete. Aufgewachsen zwischen Rechenzentrum und C++, promovierte er in reiner Mathematik (Funktionentheorien) mit Nebenfach Informatik. Zuletzt bei McKinsey im Business Technologie Office tätig, treibt er nun als Direktor der Microsoft Office Division seine Vision für die Arbeitswelt der Zukunft voran. Mit Office Graph will Thorsten Hübschen Unternehmen als agile Netzwerke für Kunden, Mitarbeiter und Produktinnovationen dezentral und transparent zusammenführen. Im Mai 2014 veröffentlichte er gemeinsam mit Autor Markus Albers das „Manifest für ein neues Arbeiten“. Im Mai 2015 folgte das Buch „Out of Office – Warum wir die Arbeit neu erfinden müssen“, welches er zusammen mit Dr. Elke Frank, Mitglied der Geschäftsleitung von Microsoft Deutschland und Senior Director Human Resources, geschrieben hat. Auf Twitter findet man ihn unter @ThorHuebschen

Jörg Dirbach: Microsoft engagiert sich sehr stark im Bereich „New Work“. Auch den Begriff „Wissensarbeit“ hat Microsoft schon vor mehreren Jahren immer wieder verwendet. Was ist der Grund für dieses starke Engagement?

Thorsten Hübschen: Im Mai 2005 hatte Bill Gates ein Memo mit dem Titel „New World of Work“ veröffentlicht. Das war die Zeit des klassischen PCs mit Office 2003 und Windows XP, in der es im Wesentlichen noch darum ging, Papierdokumente zu erstellen oder Dinge, die man früher auf Papier erstellt hat, jetzt auf dem Computer zu erzeugen. Diese Phase hatte damals ihren Höhepunkt erreicht und es war klar, dass der nächste Produktivitätsschub nicht mehr dadurch passieren kann, dass man die Arbeit mit Papier und Drucker weiter optimiert, sondern dass sich diese Kurve jetzt abflacht. Es war absehbar, dass eine wirklich neue Produktivitätssteigerung aus der Wissensarbeit selbst kommen würde. Die alte Art von Arbeit würde ich eher noch als Informationsarbeit bezeichnen. Dabei sind die Mitarbeiter in gewisse Prozesse eingebunden, die zwar etwas mit Wissen und Daten zu tun haben, die Abläufe sind jedoch sehr weit vorgegeben und bestehen oft aus Routinetätigkeiten, wie zum Beispiel dem Ausfüllen von Formularen und dem Ausdrucken von Dokumenten.

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Knowledge Worker, Learning Worker, Creative Networker – eine verwirrende Begriffsvielfalt


VielfaltIn letzter Zeit tauchen immer wieder neue Begriffe auf, die postulieren, den Begriff Knowledge Worker – also Wissensarbeiter – abzulösen. Wissensarbeit wird als „outdated“ und überholt beschrieben, da jetzt andere wesentliche Aspekte wichtiger sind. Jane Hart, die mit ihren Artikeln einen sehr grossen Beitrag zum Lernen im Unternehmen und auch zum individuellen Lernen leistet, hat, basierend auf einem Artikel von Jacob Morgan, den Begriff Learning Worker als Nachfolger des Knowledge Workers eingeführt. Was dabei beide Autoren vergessen haben ist die Tatsache, dass Knowledge Worker immer auch Learning Worker sind, da Wissensarbeit per Definition daraus besteht, sich zur Problemlösung neues Wissen anzueignen, also zu lernen. Lernen ist also in der Wissensarbeit fest eingebaut.

Ein Blick auf Wikipedia genügt: „Knowledge work requires continuous learning on the part of the knowledge worker

Eine ähnliche Diskussion hatte ich vor einiger Zeit auf Twitter mit Jurgen Appelo, der den Begriff Creative Networker als Ablösung des Knowledge Worker propagiert. Selbstverständlich findet Wissensarbeit sowohl individuell als auch in Teams statt. Und Netzwerke sind für den Wissensaustausch essentiell. Das ist nichts Neues und bedarf erst recht nicht eines neuen Begriffs.

Auch hier reicht ein Blick auf Wikipedia: „The typology of knowledge worker roles suggested … are controller, helper, learner, linker, networker, organizer, retriever, sharer, solver, and tracker

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Produkte und Projekte – was sind die Unterschiede?


ProductBallsFranziska Köppe, Inhaberin von madiko, hat zu einer Blogparade aufgerufen, die sich mit der Frage beschäftigt: Kein Produkt ohne Projekt?

Zunächst einmal sind Projekte zeitlich begrenzte Vorhaben mit einem bestimmten Ziel. Bei Agilefant fand ich eine gute Definition, die festhält, was ein Produkt ist und auch den Zusammenhang zwischen Produkt und Projekt beschreibt:

  • Product is the generic term used for something the organization is developing such as a piece of software or Service
  • Products are developed in projects

Projekte sind also dazu da, Produkte zu entwickeln. Auf dem Blog von Passionate Project Management habe ich noch mehr dazu entdeckt:

The product life cycle can include multiple project life cycles.“

Was ist jetzt der Unterschied zwischen Produkt- und Projektmanagement? Auch hierzu bin ich fündig geworden, und zwar auf Stackexchange:

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Buchbesprechung: Out of Office


OutOfOfficeBuchEnde April 2015 hat der Redline Verlag das neu Buch Out of Office der beiden Autoren Elke Frank und Thorsten Hübschen herausgebracht. Die beiden Autoren entwerfen darin eine neue Arbeitswelt mit flexibler Arbeitsorganisation, neuer Architektur und moderner Technologie mit dem Ziel, das Zusammenspiel von Arbeit und Leben neu zu gestalten und dadurch entscheidend zu verbessern.

Inhaltsübersicht
Im ersten Teil – Wir Wissensarbeiter – beschreiben die Autoren, wie Wissensarbeiter arbeiten und was Wissensarbeit genau bedeutet. Dabei betonen sie besonders, dass das Zusammenspiel von drei Elementen – Vertrauen, Kontext und Intuition – entscheidend ist. Mit einem Verweis auf eine Aussage von Peter F. Drucker – Wissen kann man nicht managen – es sitzt zwischen zwei Ohren – räumen die Autoren auch mit der Illusion auf, Wissen liesse sich im Unternehmen managen.
Im zweiten Teil – Lösungen von gestern führen nicht in die Arbeitswelt von morgen – erläutern die Autoren, warum die heutigen Bürolandschaften häufig in Form von Grossraumbüros für Wissensarbeit denkbar ungeeignet sind. Sie gehen auch auf die typischen Symptome wie schlechte Produktivität, Stress und Burn-Out ein und zeigen, warum die industrialisierten Arbeitsumgebungen diese mit verursachen.
Im dritten Teil – Die Arbeit neu erfinden – erfährt der Leser, wie das für Wissensarbeit sinnvolle Zusammenspiel von Mensch, Ort und Technik die Vision einer neuen Arbeitswelt realisierbar macht. Besonders gehen die Autoren darauf ein, wie Führung von Wissensarbeitern neu gestaltet werden muss und warum Vertrauen und Transparenz hier eine entscheidende Rolle spielen. Wo zukünftig Wissensarbeit stattfindet, sollte der Wissensarbeiter selbst bestimmen können. Selbstverständlich unterstützten Technologien wie Smartphones, Enterprise Social Networks oder Videokonferenzen diese Flexibilität.
Im vierten und letzten Teil des Buches – Ein digitales Bündnis für Arbeit in Deutschland – appellieren die Autoren an Politik und Wirtschaft, einen gesellschaftlichen Diskurs über die neue Arbeit zu führen um diese Transformation in Deutschland voranzubringen.

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eBook: Die perfekte Arbeitsumgebung für Wissensarbeiter


E-Book_Optimale_Arbeitsumgebung_WADie Blogparade zum Thema Optimale Arbeitsumgebung für Wissensarbeiter von The New Worker ist ein grosser Erfolg geworden. Deshalb hat Bastain Wilkat alle Beiträge zu einem tollen E-Book zusammengestellt. 22 Autoren haben ihren Beitrag zum eBook geleistet und das Thema aus unterschiedlichen Perspektiven beschrieben und selbstverständlich auch eine persönliche Sichtweise hineingebracht. Auch mein Artikel vom 17.05.2015 ist im eBook enthalten. Das komplette eBook steht kostenlos zum Download bereit.

Rückblick auf das PM-Camp 2015 in Zürich


PM-Camp-ZuerichVon Freitag, 5. Juni bis Samstag, 6. Juni 2015 fand in Zürich das zweite Mal das PM-Camp statt. Die Veranstalter organisierten wiederum eine tolles Barcamp, das wie schon im letzten Jahr wieder im trendigen  25hours-Hotel stattfand. Insgesamt nahmen rund 45 Personen teil. Das ist natürlich nicht mit den Teilnehmerzahlen von Dornbirn vergleichbar, aber auch hier gilt die schöne BarCamp Regel, die besagt, dass diejenigen, die da sind, immer auch die Richtigen sind.

Am Freitag begann der Morgen nach der Einführung mit einer Keynote von Nadja Schnetzler mit dem Thema Umarme das Chaos. Es war ein Plädoyer für Flexibilität und Umgang mit Veränderung statt sturer Planung. Der Rest des Tages war dann alles dem eigentlichen BarCamp gewidmet. Inspiriert durch die Aktivitäten der letzten Wochen hier auf meinem Blog (Gibt es die perfekte Arbeitsumgebung für Wissensarbeiter? und Wissensarbeit in Grossraumbüros – macht das wirklich Sinn?) organsierte ich eine Session zum Thema optimale Arbeitsumgebung für Wissensarbeiter. Wir erarbeiteten eine Begriffslandkarte, die ich nachträglich noch mit Pfeilen annotiert habe. Die Pfeile bedeuten nur „steht in Beziehung zueinander“.

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Wissensarbeit in Grossraumbüros – macht das wirklich Sinn?


open_officeAm 17. Mai 2015 habe ich einen Artikel zur Blogparade Die perfekte Arbeitsumgebung für Wissensarbeiter veröffentlicht. Ich betonte in diesem Artikel, dass es grundsätzlich zwei Arbeitsmodi gibt: Individuelles und konzentriertes Arbeiten sowie Teamarbeit, bei der Kommunikation entscheidend ist. Beide Arbreitsmodi benötigen völlig unterschiedliche Arbeitsumgebungen. Trotzdem halten sehr viele Unternehmen am Konzept Grossraumbüro stur fest. Gerade auch Führungskräfte von Entwicklungsteams, die mit agilen Ansätzen wie Scrum arbeiten, sind Verfechter davon, alle Mitarbeiter eines Teams unbedingt im selben Raum zu haben um Kommunikationswege so kurz wie möglich zu halten. Grossraumbüros sind nach wie vor „en vogue“.

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