Bereits im Jahre 2006 hat der bekannte Zukunftsforscher Matthias Horx in einem Artikel geschrieben, dass Wissen und Bildung der wichtigste Rohstoff der Zukunft ist. Der Wandel zur Wissensgesellschaft ist einer der wichtigsten globalen Trends. Die Anzahl der Abiturienten und damit auch Hochschulabsolventen ist in Deutschland viel zu niedrig. In Ländern wie China und Indien verlassen jedes Jahr ca. 1 Million Menschen die Hochschulen mit einem Abschluss. Auch im Blogeintrag vom 12.März, Deutsches Schulsystem – ready for 21st century, habe ich mit einem aktuellen Artikel im Economist dieses Thema aufgegriffen.

Interessant ist auch nachfolgende die Grafik von Matthias Horx:

Seit 1960 ist der Anteil an Wissensarbeitern – ich fasse hier Strategen und Koordinatoren ebenfalls zu Wissensarbeitern zusammen – praktisch gleich geblieben: immer so um etwa 30 – 35%. Was sich völlig verändert hat und noch wesentlich intensiver verändern wird, ist der Anteil der Wertschöpfung der Wissensarbeiter im Vergleich zu Servicearbeitern und normale Arbeiter. Im Blogeintrag Der sektorielle Strukturwandel habe ich dies beschrieben. Dabei ist besonders die untenstehende Grafik hervorzuheben, die den metasektoriellen Strukturwandel beschreibt:

Wenn Deutschland, wie Matthias Horx uns schon vor Jahren mitgeteilt hat, die Investitionen in Bildung nicht massiv erhöht, wird die Wertschöpfung durch wissensintensive Arbeit zukünftig woanders stattfinden, nämlich dort wo sehr viele gut ausgebildetete Mitarbeiter zu finden sind – in Indien, in China, in…

der wissensarbeiter

Eine Antwort »

  1. […] Weiter stark zunehmende Wichtigkeit der Wissensarbeit für die Wertschöpfung in den Unternehmen […]

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