Spiegel Online berichtet von einem Experiment an der ETH Zürich, bei dem ein Forscher mit 144 Studenten nachgewiesen hat, unter welchen Bedingungen, Schwarmentscheidungen sehr viel schlechter ausfallen, als Entscheidungen einzelner Personen:

Sobald Menschen nämlich erfahren, dass andere über ein Problem anders denken als sie selbst, ändern sie ihre eigene Meinung – zumindest ein bisschen„.

Und dies kann zu einer Angleichung der Entscheidungen führen, die dann unter Umständen als kollektives Meinungsbild eine sehr dumme Entscheidung darstellt. Schwarmintelligenz kann aber auch funktionieren:

Um die Weisheit der Vielen trotzdem nutzen zu können, ist es wichtig, dass der Einzelne bei seiner Entscheidung nicht weiß, wie die anderen entscheiden. ‚Das ist auch Grundlage der repräsentativen Demokratie‘, sagt Helbing. Die kollektive Weisheit funktioniere gut, solange Menschen unabhängig voneinander wählen könnten.“

Viel Erfolg beim Entscheiden ob sie eine Entscheidung alleine oder als Schwarm treffen sollten.

der wissensarbeiter

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