Die OOP 2012 in München vom 23. bis 27.01.2012 ist schon wieder Geschichte. Wie schon in den letzten Jahren, waren auch dieses Mal wieder viele interessante und lehrreiche Vorträge dabei, die sich mit dem Thema auseinandersetzten, wie wir persönlich und als Team besser und schneller Softwareprodukte entwickeln können. Neben aktuellen Technologien spielen dabei in zunehmendem Masse auch Soft Skill Themen eine immer grössere Rolle. Gerade mit der Popularität der agilen Entwicklungsprozesse hat das Bewusstsein zugenommen, dass Softwareentwickler nicht nur „Ressourcen“ sind, die Sourcecode produzieren, sondern Menschen in einem Team sind, die mit hoher Eigenmotivation wertschöpfende Produkte entwickeln, wenn man sie nur lässt. Die Aufgabe des Managements ist es dabei die Gegebenheiten so zu gestalten, dass dies möglich ist.

Am Dienstag startete ich mit Markus Flückiger in unseren Workshop zum Thema Software entwickeln mit Verstand, der trotz der späten Zeit um 17:45 etwa 75 Teilnehmer anlockte.

Danach besuchte ich vorwiegend Präsentationen, die sich im weitesten Sinne mit dem Thema Wissensarbeit auseinandersetzten. Drei davon möchte ich hier kurz herausgreifen.

Die Präsentation von Matthias Bohlen mit dem Titel Flow in der Arbeit, Flow im Team hat mir den Inhalt seines Artikels im ObjektSpektrum 1/2012 nochmals anschaulich vermittelt. Flow sowohl im Team als auch beim individuellen Problemlösen scheint mir eine der griffigsten Ansatzpunkte für produktive Wissensarbeit zu sein. Selbstreflexion und Beobachtung von Kollegen und Kunden zeigt aber auch, wie weit wir davon meist noch entfernt sind.

Jurgen Appelo war einer der Highlights der OOP 2012 mit seinem sehr unterhaltsamen Vortrag zum Thema Change Management mit dem Titel How to Change the World.

Gunter Dueck zeigte mit seiner Präsentation, wie die Industrialisierung auch im Dienstleistungsbereich unsere Arbeitswelt in den kommenden Jahren umkrempeln wird (siehe Bild unten). Alles was automatisiert oder in Niedriglohnländer ausgelagert werden kann, wird in der westlichen Welt an Arbeit verschwinden (siehe auch die Serie Zukunft der Arbeit in diesem Blog).

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