Auf Spiegel Online hat Sascha Lobo einen Artikel über die Bedeutung der digitalen Vernetzung veröffentlicht. Darin schreibt er:

Es steht bevor: die vernetzte Arbeit. … Diese Entwicklung hat drei Gründe: die digitale Mobilität der wichtigsten Büroarbeitsgeräte existiert schon eine Weile. Inzwischen kommen aber zwei entscheidende Faktoren hinzu. Mit den sozialen Medien ist ein Mechanismus gefunden, wie sich wesentliche Teile der Kommunikation ins Digitale verlagern – und dort dauerhaft funktionieren. Es wächst eine Arbeitsgeneration heran, für die digitales Zusammenarbeiten sich nicht mehr künstlich aufgesetzt anfühlt. Nicht, dass jede Anwesenheit virtualisiert werden kann, aber weite Teile davon eben schon. Und als dritter, entscheidender Punkt kommt die Cloud mit Macht…

Anlässlich der Konferenz re:publica hat die Karrierebibel Sascha Lobo noch schnell interviewt und Sascha Lobo fasst darin das Wichtigste zusammen.

Die These mit der Freelancer Revolution ist alles andere als neu. Dan Pink und Harold Jarche haben schon 2011 darüber Artikel verfasst und den Trend der Zunahme von Freelancern in USA gerade im Bereich der Wissensarbeit kommentiert und begründet.

Ich persönlich glaube, dass es eben nicht wenige Firmen sind, die dazu neigen, jede Arbeit zu aldisieren und somit ihre besten Wissensarbeiter verlieren. Firmen wie Google, 3M oder Gore haben hier sicherlich kaum Probleme. Was IBM machen wird, steht noch in den Sternen.

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  1. […] Flexibilisierung (z.B. zunehmende Projektarbeit, kürzere Verweildauer beim Arbeitgeber, bis hin zu mehr Freelancer) und Ökonomisierung (z.B. Trend zur Zerlegung von Arbeiten in kleinste Einheiten und […]

  2. Marlies sagt:

    Ja, das Freelancertum wächst. Das kann ich aus eigener persönlicher Erfahrung bestätigen. In meinem Bekanntenkreis steigt die Zahl der Freelancer stetig. Für viele Unternehmen erwachsen dadurch naturgemäß wesentliche Vorteile. Aber auch die Freelancer selbst schätzen ja ihren individuellen Lebensstil. Dass man sich stets um den nächsten Auftrag bemühen muss, und es auch mal ein paar Monate geben kann, in denen die Auftragslage schlecht ist, und man an sein erspartes ran muss, ist eben ein Nachteil, der jedoch durch die meiner meinung nach gute work-life-balance wieder ausgeglichen wird. heute findet man viele jobs für Freelancer online und kann sich auch online um die Projekte bewerben, womit man sowohl bei der Suche selbst als auch eim Bewerbungsprozedere erheblich Zeit sparen kann. Und als Freelancer weiß man ja ganz besonders: Zeit ist Geld😉

  3. […] wichtiger Beschleuniger der Virtualisierung angesehen werden. Dies wird mit Sicherheit zu einer weiter zunehmenden Freelancer-Gesellschaft führen und aber auch hervorragende Möglichkeiten für Angestellte bieten, sich auch ausserhalb […]

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