Auf der letzten I-Know 2012 in Graz wurde dieses Thema bei Vorträgen oder in der Podiumsdiskussion immer wieder diskutiert.In der Xing-Gruppe XingKM gabe es vor einiger Zeit eine interessante Diskussion darüber, die am Ende durch die Beiträge von Vladimir Riecicky von der K-at-R Management Consulting GmbH auf den Wiederbeschaffungswertes von Wissen als Messgrösse fokussiert wurde.

Das Problem bei den meisten Ansätzen, die einen direkten Geschäftsnutzen errechnen wollen, ist es, dass die Zusammenhänge zwischen Massnahmen wie Wissensmanagement und wirklichem Geschäftsnutzen nicht analytisch zu erfassen sind. Den Weg, den K@R geht, ist es, den Nutzen von Wissensmanagement dahingehend zu beurteilen, über das Risiko des Verlustes von relevantem Wissen den gesamten Wiederbeschaffungswert dieses Wissens zu messen. Ein gutes Wissensmanagement schafft es die Verteilung des relevanten Wissens im Unternehmen so zu beeinflussen, dass der Wiederbeschaffungswert eher gering ist. Vladimir Riecicky hat hierzu auf seiner Website ein White Paper geschrieben, dass dieses Verfahren beschreibt. Um dies in der Praxis einzusetzen, gibt es auch eine Applikation, die das Erfassen und Auswerten ermöglicht.

Ein interessanter Ansatz, der besonders durch seine Einfachheit besticht.

Eine Antwort »

  1. […] mit namhaften Chief Knowledge Officers und dergleichen auf dem Programm (s. Jörg Dirbachs Rückblick). Der Vortrag zum Weg der XING-Gruppe KM war am letzten Konferenztag letzter Programmpunkt, vor dem […]

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