PAC_Arbeitsplatz_Zukunft_2013Eine neue Studie von Pierre Audoin Consultants (PAC) mit dem Titel Future Workplace in Deutschland 2013 -Strategien, Ziele, Handlungsbedarf zeigt, dass 85 Prozent der Unternehmen eine Neugestaltung und Modernisierung ihrer ITK-Arbeitsplätze auf der Agenda haben. Für die Studie wurden mehr als 240 ITK-Verantwortliche in deutschen Unternehmen befragt. Einer der Hauptgründe für die Notwendigkeit der Modernisierung ist die Tatsache, dass die Performance der Wissensarbeiter als kritisch für den Geschäftserfolg angesehen wird. Besonders wird die Verbesserung der Zusammenarbeit als wichtiger Faktor genannt. Für mich stellt sich hier die Frage, ob bessere Tools alleine die gewünschten Performanceverbesserungen bringen. Auch Gartner vermutet, dass 80% aller Social Software Vorhaben nicht die gewünschten Ergebnisse zeigen wird. Wissensarbeit ist für viele Unternehmen immer noch viel zu wenig transparent. Dadurch ist auch das Bewusstsein für die Merkmale von Wissensarbeit, die über Performance entscheiden, überhaupt nicht vorhanden.

In den nächsten Wochen werde ich mich hier im Blog intensiv mit dem Thema auseinandersetzen, wie Wissensarbeit organisiert sein muss, damit moderne Umgebungen mit Social Tools im Unternehmen wirklich die gewünschten Effekte bringen.

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  1. Carsten Braess sagt:

    Als Hygienefaktor sind moderne ITK Arbeitsplätze für Wissensarbeiter wichtiger denn je. Aber als solche kann man mit Ihnen nicht in eine neue Zukunft aufbrechen, sondern nur den Anschluss verlieren, wenn man sie vernachlässigt.
    Da auch Wissensarbeiter noch einen nicht zu vernachlässigen Anteil ihrer Zeit mit Prozessorientierten Tätigkeiten verbringen, wirken Untersuchungsergebnisse wie des Fraunhofer IAO selbstverständlich, dass z.B. Bildschirmfläche über dem Minimum sofort produktivitätssteigernd wirken kann. Und doch sind so einfache Themen mit ROI von oft nicht mal einen Monat nicht der Standard.

    Aber in dem Punkt kann ich aus meinen Alltag die Erfahrung der Gartnerstudie nur bestätigen, dass Tools alleine keine Veränderung bringen, sondern die Veränderung im Kopf erfolgen muss, ansonsten ist ein Smartphone auch nur ein Telefon mit viel zu kurzer Akkudauer.

    Ich bin schon gespannt, was Du zu Social Tools als Erfolgsfaktoren bringen wirst.

    • wissensarbeiter sagt:

      Danke Carsten für deinen Kommentar. Ich glaube eines der Hauptprobleme im Unternehmen ist immer, dass man eigentlich eine nahezu 100% Lösung benötigt. Also alle Mitarbeiter sollen das Telefon, Email oder die richtige Powerpoint-Vorlage benutzen. Wenn das nicht gelingt und 20% der Mitarbeiter wären per Email nicht erreichbar, ist das für die interne Kommunikation sehr schlecht. Genauso ist es mit den Social Tools im Unternehmen. Nur wenn nahezu alle Mitarbeiter mitmachen, bzw. keine wichtigen Mitarbeiter fehlen, kommen die wirklich positiven Effekte zum tragen. Das ist der Unterschied zu Facebook, Twitter und Co. Wenn da nur 300 Millionen von 7 oder 8 Milliarden Menschen bei Twitter mitmachen ist das egal.

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